Vasna Aguilar (she/her), geb. 1989 im Kanton Bern (CH – MEX ), ist freischaffende Tänzerin, Performerin und Choreografin. 

Sie absolvierte ihre klassische Tanzausbildung an der Hamburg Ballettschule John Neumeier und studierte zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts in Rotterdam. ( Migros Kulturprozent Stipendium ) 

Engagements führten sie zum Flokloristischen Tanzensemble Internationaal Dans Theater Amsterdam, Tanz Luzerner Theater, zur Dance Company Osnabrück, nach Barcelona zur Thomas Noone Dance Company und zu DaMotus in Fribourg. 

Seit 2016 arbeitet sie freischaffend und interdisziplinär. Als Gasttänzerin tanzt sie regelmässig an der Deutschen Oper Berlin und ist an zahlreichen Projekten in der freien Szene beteiligt.

Als Tänzerin arbeitete sie u.a mit Choreograf*innen und Künstler*innen wie Heidi Vierthaler, Georg Reischl, Mauro de Candia, Thomas Noone, Shang – Chi Sun, Susanne Linke, Ersan Mondtag, Rob Fordeyn, Olivier Py, Ruben Reniers, Gustavo Gomes & Co., zusammen.

Ein erstes choreografisches Kurzstücke entstand am Theater Osnabrück für die Dance Company Osnabrück. Dort kam es 2016 zur Begegnung mit dem Theaterregisseur und Hörspielmacher Henri Hüster und dem Beginn einer gemeinsamen Suche nach Theaterformen zwischen Tanz und Schauspiel. 

Gemeinsame Arbeiten entstanden am Schauspiel Wuppertal (Drei Schwestern, Der Zauberberg, Richard III), bei den Bühnen Bern (Schuld und Sühne), an der Kunstuniversität Graz (Entwurf für ein Totaltheater), am Klabauter Theater Hamburg (Publikumsbeschimpfung, Alle Tiere Rufen, Die Schlaue Maus) sowie am Lichthof Theater Hamburg (Versuch über die Schwierigkeit Nein zu sagen, Theater der Nacht, Irre, Arme Arme – Reiche Reiche).

Weitere interdisziplinäre Kollaborationen entstanden am Kunstmuseum Thun (Körper und Klänge), Avigdors Classics Bern, New Normal Basel (Performing Porfiry) , Communale oö (ANNA)

In Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Felix Hafner entwickelte sie Choreografien für die Schauspielensembles des Tiroler Landestheater Innsbruck (Angels in America), die Vereinigten Bühnen Bozen (Metamorphosen), Volksbühne München (Brave New World),  Landestheater Linz (Deadly Poodles von Barbi Marković) sowie für das Schauspiel Graz (Slippery Slope, Almost a Musical von Yael Ronen und Shlomi Shaban).