Vasna Aguilar (she/her, Bern, Mexiko City, Paris) ist freischaffende Tänzerin, Performerin und Choreografin. In ihrer Arbeit bewegt sie sich an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Performance und erforscht choreografisch das Verhältnis von Text / Sprache und Tanz / Raum.

Von 2010 bis 2015 studierte sie klassischen Tanz an der Hamburg Ballettschule John Neumeier und zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts in Rotterdam.

Frühe Engagements führten sie zum Flokloristischen Tanzensemble Internationaal Dans Theater Amsterdam, Tanz Luzerner Theater, zur Dance Company Osnabrück und kurz nach Barcelona zur Thomas Noone Dance Company in. 2016 zog sie nach Berlin um freischaffend und interdisziplinär zu arbeiten, dort tanzt sie regelmässig an der Deutschen Oper Berlin und ist an zahlreichen Projekten der freien Szene beteiligt.

Vasna arbeitete u.a mit Choreograf*innen und Künstler*innen wie Heidi Vierthaler, Georg Reischl, Mauro de Candia, Susanne Linke, Ersan Mondtag, Rob Fordeyn, Olivier Py. In Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Künstler Gustavo Gomes nahm sie an Residenzen in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, im Quartier am Hafen Köln, im Théâtre de la Ville Luxembourg sowie in der TanzFaktur Köln teil.

Ihre ersten choreografischen Kurzstücke entstanden am Theater Osnabrück.  Dort kam es 2016 zur Begegnung mit dem Theaterregisseur und Hörspielmacher Henri Hüster und dem Beginn einer gemeinsamen Suche nach Theaterformen zwischen Tanz und Schauspiel. Es folgten gemeinsame Projekte am Schauspiel Wuppertal (Drei Schwestern, Der Zauberberg, Richard III), am Konzert Theater Bern (Schuld und Sühne), an der Kunstuniversität Graz, am Klabauter Theater Hamburg sowie am Lichthof Theater Hamburg (An Essay on the Difficulty of Saying No, Irre, Arme Arme Reiche Reiche – eine Suche an den Rändern).

In Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Felix Hafner entwickelte sie Choreografien für das Tiroler Landestheater Innsbruck (Angels in America), die Vereinigten Bühnen Bozen (Metamorphosen) sowie für das Schauspiel Graz (Slippery Slope, Almost a Musical von Yael Ronen und Shlomi Shaban*).