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News 2020/2021

 

Drei Schwestern , Wuppertaler Bühnen 2021. , Premiere iere: Sa. 27. Februar 2021, 19:30 Uhr, Opernhaus

Irina, Mascha und Olga, die drei Schwestern, sind vor elf Jahren von Moskau in die Provinzstadt gezogen, wo ihr Vater ein Regiment übernommen hat. Heute, am Jahrestag seines Todes, blicken sie zurück voller Wehmut. Ihr Alltag in der Kleinstadt ist öde und sinnentleert, eigentlich wollen sie nur eins: zurück nach Moskau! Olga arbeitet als Schuldirektorin bis zur Erschöpfung. Mascha, die mit dem langweiligen Lehrer Kulygin verheiratet ist, stürzt sich in eine katastrophale Liebesaffäre mit dem frisch eingetroffenen Offizier Werschinin. Irina träumt von einer erfüllenden Arbeitsstelle. Eher halbherzig verlobt sie sich mit Baron Tusenbach, um mit ihm die Stadt zu verlassen, doch dieser stirbt bei einem sinnlosen Duell am Tag vor der Hochzeit. Andrej, der Bruder der drei Schwestern, bringt durch seine Hochzeit mit Natascha sozialen Sprengstoff in den Haushalt. Resigniert und ehrgeizlos geworden, flüchtet er ins Geigenspiel und gleitet in die Spielsucht ab.

Tschechows 1901 uraufgeführtes Stück zeigt im Stillstand die Sehnsucht als brennend überschießende Energie. 

HENRI HÜSTER Inszenierung, HANNA RODE Bühne & Kostüme, VASNA AGUILAR Choreografie, FLORENTIN BERGER-MONIT, JOHANNES WERNICKE Musik

 
 

 

Körper und Klänge zu Johannes Itten / Kunstmuseum Thun Premiere 21.Oktober 2020, Kunstmuseum Thun 

Tanz und Choreografie: V. Aguilar & S. Cavelti in Kollaboration mit Marc Rossier

Residenz: Tanzhaus Zürich & Dampfzentrale Bern 

Farbe – Bewegung – Seele – Körper – Klang – Kontrast – Raum – Rythmus – Mensch – Form 

Johannes Itten hat sich viele Gedanken zum Thema Kontraste gemacht und diese auf unzählige Weise erkundet. Kontraste im Leben, in der Kunstform, dem Mensch – Sein und der Natur sind unvermeidbar. Wenn deren Verhältnisse stimmen, nehmen wir eine Qualität der Harmonie war. Der Kontrast erzeugt Spannung und Harmonie gleichzeitig. Ittens Zitat: Eine Farbe ist nie einzeln, sondern immer in Beziehung zu ihrer Umgebung, kann auch auf den einzelnen Menschen, eine Form oder eine Bewegung übertragen werden. Die Performance von zwei Tänzerinnen und einem Musiker geht auf die Werke der aktuellen Ausstellung Johannes Ittens im Kunstmuseum Thun , Schweiz ein. Die unterschiedlichen Werke und die freie Arbeitsweise Ittens inspirieren das choreographische und musikalische Ganze.

 

 

Publikumsbeschimpfung, Klabauter Theater Sa  31.Okt.2020 , 20 Uhr Premiere

Distanz, Nähe, Intimität: Die Bühne und das Publikum

Was sollen, wollen und dürfen Theaterleute? Und was erwarten die Zuschauer?
Angelehnt an Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ setzt sich das Klabauter Theater mit den Rahmenbedingungen der Bühnenkunst auseinander. Regisseur Henri Hüster und Choreographin Vasna Aguilar erarbeiten gemeinsam mit dem Ensemble „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke als Tanztheaterstück.

 

Sommer 2020

Residenz Tanzhaus Zürich & Dampfzentrale Bern